Willem Theodorus van der Leeuwen, momentan beruflich Genialist sowie Mann von Welt und, ganz wichtig, in diesem Augenblick der schneidigste Specht auf weiter Flur, ist ein Kunst- und Trendschaffender, welcher zeitweilens in Rotterdam, Niederlande residiert.

Eines schönen Tages fasste er den – das darf an dieser Stelle erwähnt sein – durchaus großmütigen Entschluss, die Ergüsse seines Geistes mit den Plebejern – und an eben dieser stelle kommt die werte Audienz ins Spiel – dieser Welt zu teilen.

Da Willem van der Leeuwen sowohl über alle geistigen, als auch weltlichen Güter und Gaben dieser jener Erde verfügt, geschieht diese Offenbarung großmütigst und ohne auch nur den wertvollen Gedanken eines Willem van der Leeuwen an die Erwartung – oder gar das Verlangen – einer Gegenleistung ausgehend vom Pöbel, welcher sich in seiner stets niederträchtigen plebejischen Natur, normalerweise geniale Geister nicht erkennend oder gar anerkennend, doch vor dem vor Schneid nur so strotzenden Willem van der Leeuwen in ehrfürchtiger Stille und Geschlossenheit verneigt, zu verschwenden.

Ganz generell gesprochen hat derjenige, welcher diesen legendären Willem van der Leeuwen’schen Schneid anzweifelt wohl ganz offensichtlich schon längst die Kontrolle über sein erbärmliches Leben aufgegeben und mit diesem sogleich frühzeitig abgeschlossen, um nun in einem Zustand der geistigen Verwirrtheit – man mag es gar Umnachtung nennen – auf seinen qualvollen und unwürdigen, aber doch unvermeidlichen Niedergang zu warten – nein – bis zu diesem Zeitpunkt des, ja man könnte es mit allerreinstem Gewissen das jüngste Gericht – wenn Bibelreferenzen an dieser Stelle gestattet sind, doch ist das Leben eines Willem van der Leeuwen von geradezu solch umwerfendem Epos, dass es wohl nur noch nach dem Vorbild biblischer Verse vermessen werden kann, nennen, auf dem primitivsten aller nur erdenklichen Niveaus zu vegetieren.

So war also dies Entschluss von solch folgenschwerer Gravitation (für alle unwissende Audienz; das korrekte Substantiv zum schönen Adjektiv gravierend), dass er sage und schreibe sechs Tage dafür benötigte. Am siebenten nun gönnte sich der sonst so hart für seinen Weltruhm arbeitende Willem van der Leeuwen eine Auszeit, in der er darüber sinnierte, welch Freuden er der Welt mit seiner Entscheidung bescheren würde.

Denn was für Willem Theodorus van der Leeuwen sechs ganze Tage benötigte, das konnte nichts anderes sein als schlicht großartig. Eine ganz und gar runde Sache.

Um es abschließend in Robert Schumanns Worten zu besingen, möchte man im Tenor der Hochachtung glatt und geschmeidig verlauten lassen: “Hut ab, meine Herren, ein Genie!”

Applaus, niedere Audienz, Ovationen für Willem van der Leeuwen, Applaus!