Die Suche nach künstlerisch-ästhetisch anspruchsvollem Wohnraum kommt mit ihren Tücken und Gefahren.

Sie kommt selbstverständlich auch mit ihren Kosten – zumindest ist das gemeine Volk andauernd dieser niederen Meinung – aber solch primitive Belange müssen für einen Willem van der Leeuwen nicht von Sorge sein, nein, denn er hat schon längstens – schon allerlängstens – mit dem ordinären Gut des Monetären abgeschlossen. So etwas vulgäres wie Geld spielt keine Rolle im Leben eines Willem van der Leeuwen.

Welch ein Glück nun wenn man eben diesen Namen Willem van der Leeuwen trägt, und eben auf solch niedere Banalitäten keinen seiner wertvollsten – seiner allerwertvollsten – Gedanken zu vergeuden braucht.

Dennoch ist es bisweilen recht stressig – und was er mit stressig meint ist, dass sich seine Ästhetenseele unter zu viel Reisen gleich einer Weinbergschnecke – welche übrigens ganz vorzüglich mundet –  in ihr Haus namens Bach, Goldbergvariationen zurückziehen will.

So muss er sich nun Wichtigerem als dem Schreiben widmen…

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